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Das Thema: Ich möchte, dass Du…!!

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 3/10

Diesmal geht es darum, wie Menschen sich selbst und andere stabil unglücklich halten. Sie verhindern die Veränderungen, die sie sich wünschen. Warum tut man das? Und warum merkt man nicht, dass man es tut? Ganz einfach - man hofft, dass andere sich so benehmen, dass man selbst keine unangenehmen Gefühle bekommt. Doch genau mit dieser vermeintlichen Lösung, stabilisiert man das eigene Unglück.

Das Thema: Wer nicht spürt, wie er ist, kann nicht wissen, was er will!

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 2/10

Viele Menschen suchen kommen zum Coach, weil sie Hilfe wollen, um Orientierung in wichtigen Fragen zu finden. Egal ob es eine mögliche neue Stelle ist, eine angebotene andere Aufgabe, Probleme mit Kollegen oder Mitarbeitern, die Suche nach dem Sinn des Tuns, die Ausarbeitung einer neuen Strategie oder eines Geschäftsmodells – immer ist die Frage im Spiel: Was will ich (eigentlich)? Und die allermeisten Menschen haben über diese Frage immer schon vor der Beratung ausgiebig nachgedacht. Sie suchen die Antwort auf das Ziel der Veränderung mit Hilfe des Werkzeugs „Denken“. Sie wollen das Richtige für sich wissen! Aber vielleicht liegt darin schon ein Problem?

Das Thema: Menschen sind nicht fälschungssicher

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 1/10

Der Ausgangspunkt dieser Podcastserie ist, dass Menschen sich nicht verändern müssen, sondern aufhören müssen, ihr Unglück unbewusst aufrechtzuerhalten: Menschen verändern sich von ganz alleine, außer sie verhindern die seelische Entwicklung, indem sie mit dem Vertrauten weitermachen wie bisher. Oder wie Arnold Beisser sagt: "Veränderung geschieht, wenn man wird, was man ist…“. Dummerweise ist das, was man geworden ist, jedoch alles andere als fälschungssicher.

Schwerpunkt: Selbstverantwortung – vom Anspruch bis zur Wirklichkeit

Podcast im Live-Format: eine Sendung mit den MdV-Beratern Kirsten Brühl und Marcus Dobberstein
Unternehmen und die Macht der Vielen?

Viele Organisationen experimentieren zurzeit mit agilen Arbeitsformen. Andere führen neue Modelle der Zusammenarbeit ein. So oder so: Verantwortung diffundiert dabei meist von der Unternehmensspitze an dezentrale Stellen im Unternehmen. Und Teams verantworten Dinge, die früher ausschließlich im Hoheitsbereich von Führungskräften lagen. Das braucht jede Menge Selbstverantwortung. Wir fragen uns: Wie kann man das lernen, als Mitarbeiter, und was muss man dafür verlernen als Führungskraft? Und: Wie kommt man als Organisation vom Anspruch in die Wirklichkeit?

Das Thema: Psycho-Logik der Verschwörungstheorie

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie der Glaube an böse Mächte entsteht

Fast täglich erzählen mir derzeit Menschen, was die eigentlichen Gründe für die Coronamaßnahmen sind. China, Bill Gates, ein „Merkelsystem“, Virologen, Weltübernahmepläne geheimer Mächte, Pharmakonzerne – allesamt sind sie Kandidaten für massive Unterstellungen an Bösem, Verlogenem oder Ausbeuterischem. Menschen, von denen man es nicht so leicht für möglich gehalten hat, sind der festen Überzeugung die Wahrheit hinter der veröffentlichten Meinung, hinter den „Staatsmedien“, hinter der „bezahlten Wissenschaft“ etc. zu kennen. Sie entwickeln oft eine nicht unerhebliche Energie andere, die aus ihrer Sicht „naiv“ sind, aufzuklären. Die empfundene Empörung rechtfertigt für sie kommunikative Schlammschlachten und Hetztiraden. Ihre Selbstgewissheit wirkt unerschütterlich.

Schwerpunkt: Wahrheit – nur die Perspektive zählt

Podcast im Live-Format: eine Sendung mit den MdV-Beratern Kirsten Brühl und Marcus Dobberstein
Warum wir im Außen nur das wahrnehmen können, was wir im Innen für möglich halten.

Können wir die Welt unserer Kunden „da draußen“ eigentlich wirklich wahrnehmen oder projizieren wir eigentlich nur unsere eigenen Innenwelten nach außen? Wie hängen innere und äußere Wahrheit zusammen? Was ein Bezugsrahmen ist, warum wir für eine VUCA Welt unsere Wahrnehmungskompetenz trainieren müssen – und warum echte Berater in der Ausbildung erst einmal eine Runde Selbsterfahrung brauchen, besprechen wir diesmal mit unserem Gast Ulli Merkes, Mitglied der Institutsleitung von Hephaistos und Ausbilder für Organisationsberater.

Das Thema: From Zero to Hero

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Reflexionsangebote für Erfolgsorientierte

Manche Not kommt unverdächtig daher. Denn sie äußert sich schick und ist gesellschaftlich erwünscht. Die Regeln, die unsere Kultur stark prägen, sind schnell benannt: 1. Wer Erfolg hat, hat etwas richtig gemacht. 2. Deshalb gilt Erfolg als erstrebenswert und bürgt für sich selbst. 3. Erfolg ist kausal einem Urheber zuordenbar. 4. Erfolg macht glücklich. Ist das so? Wenn da Zweifel angebracht sein sollten, wo liegen die Fehler?

Das Thema: Vertrauen oder Hoffnung

 
Gedanken zu einem bedeutsamen Unterschied!

Viele hoffen auf bessere Zeiten, wenn die Krise denn vorbei ist oder auf eine grundlegende Änderung des „Systems“. Ein Text von Matthias Horx, dem Zukunftsforscher, macht gerade die Runde und wird vielfach geteilt. Man macht sich wechselseitig Mut, in dem man hofft, dass es gut ausgeht. Ist das gut? Vielleicht! Ist das nur gut? Eher nicht! Zeit für eine Klärung.

Das Thema: Managementmoden

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Zum Sinn und Unsinn von Managementmoden

Moden sind die Verbindlichkeit des Vorübergehenden. Dies ist die Definition der Soziologin Elena Esposito, die ich hier zum Ausgangspunkt meiner knappen Überlegungen zum Phänomen Managementmoden nehme. Das Verblüffende an Moden ist ja, dass viele sich an deren Vorgaben halten, wissend (!) dass verlässlich in Bälde eine andere Vorgabe kommt. Über Kleidungs- oder Einrichtungsmoden verabschiedet sich die Gesellschaft auf diese Weise von einer allgemeinen, zeitüberdauernden Festlegung auf Schönheit. Schön ist immer die aktuelle Mode und jeder interpretiert sie gleich individuell auf seine Weise.

Das Thema: Virtuelle Begegnungen

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Hinweise zur Psychologie des Kontakts via Bildschirm

Nun also der Hype des Hypes: Corona boostet das virtuelle Arbeiten. Man wird erschlagen von euphorischen Berichten, von verlockenden Angeboten, von Dumpingpreisen für Online-Beratungen jedweden Zuschnitts, erste Controller errechnen die Ersparnis für Mietkosten beim Entfall von Meetingräumen. Man könnte den Eindruck bekommen, dass die Menschheit die Erkenntnis gewonnen hat, dass es – im Vergleich gesprochen – der Videosex und nicht das körperliche Zusammensein ist, welcher das höchste der Gefühle verspricht. Natürlich stehen im Hintergrund neue Geschäftsmöglichkeiten in schwierigen Zeiten. Da geht schon mal der Überblick verloren. Zeit für eine erste, vorsichtige, kleine Sichtung der Verhältnisse.

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