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Schwerpunkt: Das große Lernen

Podcast im Live-Format: eine Sendung mit den MdV-Beratern Kirsten Brühl und Marcus Dobberstein
Neue Identität statt mehr Wissen

Wir müssen jede Menge dazulernen für die Zukunft. Denn globaler Wettbewerb, der Einsatz künstlicher Intelligenz und neue Geschäftsmodelle lassen eine größer werdende Lücke entstehen. Ein Skill Gap klafft. Zwischen dem was gebraucht wird, und dem, was die MitarbeiterInnen momentan leisten können, ihren Fähigkeiten. Viele Unternehmen organisieren also das Lernen im großen Stil. Ob sogenantes „Upskilling“ in der bestehenden Rolle, „Reskilling“ für neue Aufgaben oder Sideskilling um auch anderswo arbeiten zu können. Doch es tauchen berechtigte Fragen auf: Wer entscheidet eigentlich, was genau gelernt werden soll? Und handelt es sich dabei nur um Wissen, oder geht es um mehr, um Arbeit an unserr Iddentität? Wir glauben zweitere. Und werden daher in den nächsten Jahren auch jede Menge ver-lernen müssen. Und uns die Fähigkeit aneignen, jemand anderer zu werden.

Das Thema: Ist man je fertig als Mensch?

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 9/10

Wer über Veränderung nachdenkt, der muss nicht nur darüber nachdenken, wie sie in Gang kommt, sondern auch, wie sie ein Ende findet. Endet sie überhaupt? Warum machen die einen nie und die anderen endlos Coaching, Fortbildung Therapie und Selbsterfahrung? Gilt es, lebenslang zu lernen oder darf man mal zufrieden mit dem Erreichten sein? Kann es auch schaden, wenn man sich verändern will oder immer weiter lernt? Ist man je fertig? Oder ist die Frage Unsinn? Dazu finden Sie hier ein paar recht grundsätzliche Überlegungen.

Das Thema: Ich kann, ich darf, ich will, ich werde

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 8/10

Vorsatz, Wille, Handlung – dieser Drei-Schritt prägt immer noch in weiten Teilen unsere Kultur. Wer etwas an sich ändern will, muss sich erstens etwas vornehmen, dann zweitens es wirklich wollen und es drittens tun. Und wer das nicht schafft, gilt leicht als faul, als Versager, als undiszipliniert, als willens- oder umsetzungsschwach. Die meisten Menschen nehmen es sich selbst übel, wenn sie ihre Vorsätze nicht einhalten oder schnell wieder aufgeben. Sie geraten in Selbstvorwürfe und damit in destruktive und stagnative Prozesse. ? Dieser 8. Teil meiner Serie erläutert, wieso diese Handlungstheorie viel zu undifferenziert und in vielen Fällen ungünstig und schädlich ist. Wer sich ändern will, braucht mehr als kognitive Einsicht, Entschlossenheit und Tatkraft. Wenn es denn nur so einfach wäre…! Was also braucht es, damit echte Veränderung möglich wird?

Das Thema: Wer den Schmerz nicht kennt, dem bleibt nur das kleine Glück

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 7/10

Schmerz und Glück in Verbindung zu bringen, erscheint gewagt. Schmerz und Unglück als Kombination scheint da naheliegender zu sein. Gerade deshalb: Welche positive Funktion könnte „Schmerz“ für die Veränderung oder gar das Glück von Menschen haben? Könnte das Streben nach bestimmten Formen des Glücks gerade dazu beitragen, dass Menschen unglücklich werden? Mit diesen – vielleicht merkwürdig anmutenden – Fragen beschäftige sich 7. Teil unserer Podcast-Serie über seelische Veränderung.

Schwerpunkt: Einfach Pause

Podcast im Live-Format: eine Sendung mit den MdV-Beratern Kirsten Brühl und Marcus Dobberstein
Vom Luftholen, auch in Organisationen

Fatigue und Erschöpfung kommen oft leise daher. Und bremsen uns doch mit voller Kraft aus. Wir sind herausgefordert, solche Prozesse nicht einfach wegzuwischen, sondern aufmerksam zu beobachten Spannungstoleranz zu entwickeln und uns neugierig dem eigenen Inneren anzunähern. Und die Organisationen, in denen wir arbeiten sind gefordert, das Atemholen zu integrieren, mit der Pause spielen zu lernen und ihre Mitarbeiter zu unterstützen, einen guten Umgang mit sich selbst zu lernen.

Das Thema: Jede Angst braucht ein Zuhause

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 6/10

Angst ist ein ungeliebtes Wort. Ganz besonders im Management. Da hat man keine Angst. Und wenn man welche hat, ist es ein Problem. Den Unerschrockenen gehört die Welt. Aber tun die Unerschrockenen der Welt auch gut? Und wichtiger – tun sich Menschen selbst einen Gefallen, wenn sie ihre Ängste nicht kennen, nichts mit ihnen zu tun haben wollen oder sie wegkurieren möchten? Schlussendlich – wie nutzt man Ängste für Veränderung und das Treffen von Entscheidungen? Darum geht es in der 6. Folge unseres Podcasts über menschliche Veränderung.

Das Thema: Vom Schaden der Selbstverbesserung

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 5/10

Verbesserung kann schädigen? Ja! Um diese – vielleicht erstmal merkwürdig anmutende – These im Hinblick auf menschliche Veränderung geht es diesmal im 5. Teil unserer Podcast-Serie über menschliche Veränderung. Keine eingängige These in einer Gesellschaft, die auf Selbstoptimierung und -darstellung setzt. Daher bitte auf vielleicht Unvertrautes gefasst sein und darauf wie Selbstentwicklung gelingen könnte.

Das Thema: Ohne Kontakt ist alles nichts

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 4/10

Diesmal geht es um Kontakt, Resonanz, Verbundenheit, Beziehung, Begegnung, Verbindung, Bindung…! Schon die Fülle der Begriffe mag eine erste Ahnung davon vermitteln, dass man bedeutsames psychologisches Gelände betritt. Welche Bedeutung hat ein „Du“ für die Veränderung oder Stagnation eines „Ichs“? Kann man Schwierigkeiten, die aus Kontaktarmut oder ungünstigen Bindungen entstanden sind, allein lösen? Leider ist dies unwahrscheinlich.

Schwerpunkt: Gute Entscheidungen treffen

Podcast im Live-Format: eine Sendung mit den MdV-Beratern Kirsten Brühl und Marcus Dobberstein
Mut und Weitblick

Was macht uns gerade das Entscheiden schwer? Die derzeitige äußere Unsicherheit? Bestimmt. Aber auch die Beschaffenheit unserer Innenwelt. Wo das subjektive Risiko zu hoch ist, das Falsche zu tun, machen wir unseren Entscheidungsraum häufig zu klein. Und wir diskutieren, ob wir nicht gerade jetzt wieder aufzoomen und mit einem breiten Blick auf die Welt schauen sollten, um deren Komplexität gerecht zu werden.

Das Thema: Ich möchte, dass Du…!!

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 3/10

Diesmal geht es darum, wie Menschen sich selbst und andere stabil unglücklich halten. Sie verhindern die Veränderungen, die sie sich wünschen. Warum tut man das? Und warum merkt man nicht, dass man es tut? Ganz einfach - man hofft, dass andere sich so benehmen, dass man selbst keine unangenehmen Gefühle bekommt. Doch genau mit dieser vermeintlichen Lösung, stabilisiert man das eigene Unglück.

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