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Schwerpunkt: Einfach Pause

Podcast im Live-Format: eine Sendung mit den MdV-Beratern Kirsten Brühl und Marcus Dobberstein
Vom Luftholen, auch in Organisationen

Fatigue und Erschöpfung kommen oft leise daher. Und bremsen uns doch mit voller Kraft aus. Wir sind herausgefordert, solche Prozesse nicht einfach wegzuwischen, sondern aufmerksam zu beobachten Spannungstoleranz zu entwickeln und uns neugierig dem eigenen Inneren anzunähern. Und die Organisationen, in denen wir arbeiten sind gefordert, das Atemholen zu integrieren, mit der Pause spielen zu lernen und ihre Mitarbeiter zu unterstützen, einen guten Umgang mit sich selbst zu lernen.

Thema: Jede Angst braucht ein Zuhause

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 6/10

Angst ist ein ungeliebtes Wort. Ganz besonders im Management. Da hat man keine Angst. Und wenn man welche hat, ist es ein Problem. Den Unerschrockenen gehört die Welt. Aber tun die Unerschrockenen der Welt auch gut? Und wichtiger – tun sich Menschen selbst einen Gefallen, wenn sie ihre Ängste nicht kennen, nichts mit ihnen zu tun haben wollen oder sie wegkurieren möchten? Schlussendlich – wie nutzt man Ängste für Veränderung und das Treffen von Entscheidungen? Darum geht es in der 6. Folge unseres Podcasts über menschliche Veränderung.

Das Thema: Vom Schaden der Selbstverbesserung

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 5/10

Verbesserung kann schädigen? Ja! Um diese – vielleicht erstmal merkwürdig anmutende – These im Hinblick auf menschliche Veränderung geht es diesmal im 5. Teil unserer Podcast-Serie über menschliche Veränderung. Keine eingängige These in einer Gesellschaft, die auf Selbstoptimierung und -darstellung setzt. Daher bitte auf vielleicht Unvertrautes gefasst sein und darauf wie Selbstentwicklung gelingen könnte.

Das Thema: Ohne Kontakt ist alles nichts

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 4/10

Diesmal geht es um Kontakt, Resonanz, Verbundenheit, Beziehung, Begegnung, Verbindung, Bindung…! Schon die Fülle der Begriffe mag eine erste Ahnung davon vermitteln, dass man bedeutsames psychologisches Gelände betritt. Welche Bedeutung hat ein „Du“ für die Veränderung oder Stagnation eines „Ichs“? Kann man Schwierigkeiten, die aus Kontaktarmut oder ungünstigen Bindungen entstanden sind, allein lösen? Leider ist dies unwahrscheinlich.

Schwerpunkt: Gute Entscheidungen treffen

Podcast im Live-Format: eine Sendung mit den MdV-Beratern Kirsten Brühl und Marcus Dobberstein
Mut und Weitblick

Was macht uns gerade das Entscheiden schwer? Die derzeitige äußere Unsicherheit? Bestimmt. Aber auch die Beschaffenheit unserer Innenwelt. Wo das subjektive Risiko zu hoch ist, das Falsche zu tun, machen wir unseren Entscheidungsraum häufig zu klein. Und wir diskutieren, ob wir nicht gerade jetzt wieder aufzoomen und mit einem breiten Blick auf die Welt schauen sollten, um deren Komplexität gerecht zu werden.

Das Thema: Ich möchte, dass Du…!!

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 3/10

Diesmal geht es darum, wie Menschen sich selbst und andere stabil unglücklich halten. Sie verhindern die Veränderungen, die sie sich wünschen. Warum tut man das? Und warum merkt man nicht, dass man es tut? Ganz einfach - man hofft, dass andere sich so benehmen, dass man selbst keine unangenehmen Gefühle bekommt. Doch genau mit dieser vermeintlichen Lösung, stabilisiert man das eigene Unglück.

Das Thema: Wer nicht spürt, wie er ist, kann nicht wissen, was er will!

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 2/10

Viele Menschen suchen kommen zum Coach, weil sie Hilfe wollen, um Orientierung in wichtigen Fragen zu finden. Egal ob es eine mögliche neue Stelle ist, eine angebotene andere Aufgabe, Probleme mit Kollegen oder Mitarbeitern, die Suche nach dem Sinn des Tuns, die Ausarbeitung einer neuen Strategie oder eines Geschäftsmodells – immer ist die Frage im Spiel: Was will ich (eigentlich)? Und die allermeisten Menschen haben über diese Frage immer schon vor der Beratung ausgiebig nachgedacht. Sie suchen die Antwort auf das Ziel der Veränderung mit Hilfe des Werkzeugs „Denken“. Sie wollen das Richtige für sich wissen! Aber vielleicht liegt darin schon ein Problem?

Das Thema: Menschen sind nicht fälschungssicher

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 1/10

Der Ausgangspunkt dieser Podcastserie ist, dass Menschen sich nicht verändern müssen, sondern aufhören müssen, ihr Unglück unbewusst aufrechtzuerhalten: Menschen verändern sich von ganz alleine, außer sie verhindern die seelische Entwicklung, indem sie mit dem Vertrauten weitermachen wie bisher. Oder wie Arnold Beisser sagt: "Veränderung geschieht, wenn man wird, was man ist…“. Dummerweise ist das, was man geworden ist, jedoch alles andere als fälschungssicher.

Schwerpunkt: Selbstverantwortung – vom Anspruch bis zur Wirklichkeit

Podcast im Live-Format: eine Sendung mit den MdV-Beratern Kirsten Brühl und Marcus Dobberstein
Unternehmen und die Macht der Vielen?

Viele Organisationen experimentieren zurzeit mit agilen Arbeitsformen. Andere führen neue Modelle der Zusammenarbeit ein. So oder so: Verantwortung diffundiert dabei meist von der Unternehmensspitze an dezentrale Stellen im Unternehmen. Und Teams verantworten Dinge, die früher ausschließlich im Hoheitsbereich von Führungskräften lagen. Das braucht jede Menge Selbstverantwortung. Wir fragen uns: Wie kann man das lernen, als Mitarbeiter, und was muss man dafür verlernen als Führungskraft? Und: Wie kommt man als Organisation vom Anspruch in die Wirklichkeit?

Das Thema: Psycho-Logik der Verschwörungstheorie

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie der Glaube an böse Mächte entsteht

Fast täglich erzählen mir derzeit Menschen, was die eigentlichen Gründe für die Coronamaßnahmen sind. China, Bill Gates, ein „Merkelsystem“, Virologen, Weltübernahmepläne geheimer Mächte, Pharmakonzerne – allesamt sind sie Kandidaten für massive Unterstellungen an Bösem, Verlogenem oder Ausbeuterischem. Menschen, von denen man es nicht so leicht für möglich gehalten hat, sind der festen Überzeugung die Wahrheit hinter der veröffentlichten Meinung, hinter den „Staatsmedien“, hinter der „bezahlten Wissenschaft“ etc. zu kennen. Sie entwickeln oft eine nicht unerhebliche Energie andere, die aus ihrer Sicht „naiv“ sind, aufzuklären. Die empfundene Empörung rechtfertigt für sie kommunikative Schlammschlachten und Hetztiraden. Ihre Selbstgewissheit wirkt unerschütterlich.

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