Show: Metatheorie Das Thema

Denkimpulse für Berater und Führungskräfte

Das Thema: Ist man je fertig als Mensch?

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 9/10

Wer über Veränderung nachdenkt, der muss nicht nur darüber nachdenken, wie sie in Gang kommt, sondern auch, wie sie ein Ende findet. Endet sie überhaupt? Warum machen die einen nie und die anderen endlos Coaching, Fortbildung Therapie und Selbsterfahrung? Gilt es, lebenslang zu lernen oder darf man mal zufrieden mit dem Erreichten sein? Kann es auch schaden, wenn man sich verändern will oder immer weiter lernt? Ist man je fertig? Oder ist die Frage Unsinn? Dazu finden Sie hier ein paar recht grundsätzliche Überlegungen.

Das Thema: Ich kann, ich darf, ich will, ich werde

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 8/10

Vorsatz, Wille, Handlung – dieser Drei-Schritt prägt immer noch in weiten Teilen unsere Kultur. Wer etwas an sich ändern will, muss sich erstens etwas vornehmen, dann zweitens es wirklich wollen und es drittens tun. Und wer das nicht schafft, gilt leicht als faul, als Versager, als undiszipliniert, als willens- oder umsetzungsschwach. Die meisten Menschen nehmen es sich selbst übel, wenn sie ihre Vorsätze nicht einhalten oder schnell wieder aufgeben. Sie geraten in Selbstvorwürfe und damit in destruktive und stagnative Prozesse. ? Dieser 8. Teil meiner Serie erläutert, wieso diese Handlungstheorie viel zu undifferenziert und in vielen Fällen ungünstig und schädlich ist. Wer sich ändern will, braucht mehr als kognitive Einsicht, Entschlossenheit und Tatkraft. Wenn es denn nur so einfach wäre…! Was also braucht es, damit echte Veränderung möglich wird?

Das Thema: Wer den Schmerz nicht kennt, dem bleibt nur das kleine Glück

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 7/10

Schmerz und Glück in Verbindung zu bringen, erscheint gewagt. Schmerz und Unglück als Kombination scheint da naheliegender zu sein. Gerade deshalb: Welche positive Funktion könnte „Schmerz“ für die Veränderung oder gar das Glück von Menschen haben? Könnte das Streben nach bestimmten Formen des Glücks gerade dazu beitragen, dass Menschen unglücklich werden? Mit diesen – vielleicht merkwürdig anmutenden – Fragen beschäftige sich 7. Teil unserer Podcast-Serie über seelische Veränderung.

Das Thema: Jede Angst braucht ein Zuhause

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 6/10

Angst ist ein ungeliebtes Wort. Ganz besonders im Management. Da hat man keine Angst. Und wenn man welche hat, ist es ein Problem. Den Unerschrockenen gehört die Welt. Aber tun die Unerschrockenen der Welt auch gut? Und wichtiger – tun sich Menschen selbst einen Gefallen, wenn sie ihre Ängste nicht kennen, nichts mit ihnen zu tun haben wollen oder sie wegkurieren möchten? Schlussendlich – wie nutzt man Ängste für Veränderung und das Treffen von Entscheidungen? Darum geht es in der 6. Folge unseres Podcasts über menschliche Veränderung.

Das Thema: Vom Schaden der Selbstverbesserung

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 5/10

Verbesserung kann schädigen? Ja! Um diese – vielleicht erstmal merkwürdig anmutende – These im Hinblick auf menschliche Veränderung geht es diesmal im 5. Teil unserer Podcast-Serie über menschliche Veränderung. Keine eingängige These in einer Gesellschaft, die auf Selbstoptimierung und -darstellung setzt. Daher bitte auf vielleicht Unvertrautes gefasst sein und darauf wie Selbstentwicklung gelingen könnte.

Das Thema: Ohne Kontakt ist alles nichts

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 4/10

Diesmal geht es um Kontakt, Resonanz, Verbundenheit, Beziehung, Begegnung, Verbindung, Bindung…! Schon die Fülle der Begriffe mag eine erste Ahnung davon vermitteln, dass man bedeutsames psychologisches Gelände betritt. Welche Bedeutung hat ein „Du“ für die Veränderung oder Stagnation eines „Ichs“? Kann man Schwierigkeiten, die aus Kontaktarmut oder ungünstigen Bindungen entstanden sind, allein lösen? Leider ist dies unwahrscheinlich.

Das Thema: Ich möchte, dass Du…!!

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 3/10

Diesmal geht es darum, wie Menschen sich selbst und andere stabil unglücklich halten. Sie verhindern die Veränderungen, die sie sich wünschen. Warum tut man das? Und warum merkt man nicht, dass man es tut? Ganz einfach - man hofft, dass andere sich so benehmen, dass man selbst keine unangenehmen Gefühle bekommt. Doch genau mit dieser vermeintlichen Lösung, stabilisiert man das eigene Unglück.

Das Thema: Wer nicht spürt, wie er ist, kann nicht wissen, was er will!

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 2/10

Viele Menschen suchen kommen zum Coach, weil sie Hilfe wollen, um Orientierung in wichtigen Fragen zu finden. Egal ob es eine mögliche neue Stelle ist, eine angebotene andere Aufgabe, Probleme mit Kollegen oder Mitarbeitern, die Suche nach dem Sinn des Tuns, die Ausarbeitung einer neuen Strategie oder eines Geschäftsmodells – immer ist die Frage im Spiel: Was will ich (eigentlich)? Und die allermeisten Menschen haben über diese Frage immer schon vor der Beratung ausgiebig nachgedacht. Sie suchen die Antwort auf das Ziel der Veränderung mit Hilfe des Werkzeugs „Denken“. Sie wollen das Richtige für sich wissen! Aber vielleicht liegt darin schon ein Problem?

Das Thema: Menschen sind nicht fälschungssicher

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie verändern sich Menschen? Teil 1/10

Der Ausgangspunkt dieser Podcastserie ist, dass Menschen sich nicht verändern müssen, sondern aufhören müssen, ihr Unglück unbewusst aufrechtzuerhalten: Menschen verändern sich von ganz alleine, außer sie verhindern die seelische Entwicklung, indem sie mit dem Vertrauten weitermachen wie bisher. Oder wie Arnold Beisser sagt: "Veränderung geschieht, wenn man wird, was man ist…“. Dummerweise ist das, was man geworden ist, jedoch alles andere als fälschungssicher.

Das Thema: Psycho-Logik der Verschwörungstheorie

Text: Klaus Eidenschink / Sprecher: Friedrich Schloffer
Wie der Glaube an böse Mächte entsteht

Fast täglich erzählen mir derzeit Menschen, was die eigentlichen Gründe für die Coronamaßnahmen sind. China, Bill Gates, ein „Merkelsystem“, Virologen, Weltübernahmepläne geheimer Mächte, Pharmakonzerne – allesamt sind sie Kandidaten für massive Unterstellungen an Bösem, Verlogenem oder Ausbeuterischem. Menschen, von denen man es nicht so leicht für möglich gehalten hat, sind der festen Überzeugung die Wahrheit hinter der veröffentlichten Meinung, hinter den „Staatsmedien“, hinter der „bezahlten Wissenschaft“ etc. zu kennen. Sie entwickeln oft eine nicht unerhebliche Energie andere, die aus ihrer Sicht „naiv“ sind, aufzuklären. Die empfundene Empörung rechtfertigt für sie kommunikative Schlammschlachten und Hetztiraden. Ihre Selbstgewissheit wirkt unerschütterlich.

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